Projekt

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Naturwissenschaften und europäische Fremdsprachen

Wege des integrierten Lernens in italienischen, deutschen und französischen Schulen

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„Naturwissenschaften und europäische Fremdsprachen” ist ein Projekt der Generaldirektion für internationale Angelegenheiten des MIUR im Rahmen ihrer Inititiven der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Italien, Deutschland und Frankreich, mit der Grundintention, das Interesse am Erlernen naturwissenschaftlicher Themen vermittels der Unterrichtsstrategien und der Praxis von CLIL auf Deutsch, Französisch und Italienisch zu fördern.

In Übereinstimmung mit den europäischen Grundsätzen zur Politik öffentlicher Erziehung sieht sich das Projekt als Beitrag zu einer mehrsprachigen und multikulturellen Didaktik in der italienischen Schule. Es will die Qualität des Unterrichts in den europäischen Fremdsprachen aufwerten und eine neue Lernumgebung schaffen, die die naturwissenschaftlichen Kenntnisse begünstigt, wie es der Lissabon-Prozess und die Programme zu den Zielsetzungen der Europäischen Union vorsehen.

Vom 14. bis zum 16 Mai 2009 erfuhr das Projekt seine offizielle Vorstellung im Rahmen der Internationalen Tagung, die im Convitto Nazionale „Vittorio Emanuele II” Rom stattfand. Die Tagung wurde in Zusammenarbeit mit der Französischen Botschaft in Italien und dem Goethe-Institut Italien sowie unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt.

An der Tagung nahmen Lehrkräfte der naturwissenschaftlichen und fremdsprachlichen Fächer aus den drei beteiligten Ländern teil. Aus diesen Ländern wurden einige Schulen ausgewählt, die im Verlauf des Schuljahres 2009/2010 Lernmodule erproben, die gemäß einem Ansatz entwickelt wurden, der nicht nur interdisziplinär, sondern auch interlinguistisch und interkulturell ausgestaltet ist.

Ausgehend von der Unterrichtswirklichkeit der teilnehmenden Schulen und den konkreten Erfahrungen der Lehrkräfte erlauben die Ergebnisse der Tagung , einige Modelle für Unterrichtsmodule auf Deutsch, Französisch und Italienisch zu definieren und – dank der aktiven Mitarbeit der Schulleiter – auch die organisatorischen Parameter ihrer konkreten Anwendung innerhalb des italienischen Lehrplans zu bestimmen.

Das Niveau der wissenschaftstheoretischen und pädagogischen Reflexion wird durch die wissenschaftliche Begleitung durch Experten der naturwissenschaftlichen Didaktik und des fremdsprachlichen Sach- und Fachunterrichts gewährleistet. Die Zielsetzung ist die Entwicklung der Grundlinien eines mehrsprachigen und interkulturellen Modells des CLIL-Unterrichts, das im Rahmen eines Bildungsangebots Anwendung finden kann, das sich erfolgreich mit den Werten eines europäischen Bürgerbewusstseins verbinden lässt.